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Haarausfall und Menopause

Fakten zu Haarausfall und Menopause

Es ist leider eine Tatsache, dass ca. 50% aller Frauen nach der Menopause merklich beginnen an anlagebedingtem Haarausfall zu leiden. Grundsätzlich können die Symptome dieser Art des Haarausfalls bereits nach der Pubertät auftreten.
 

Haarausfall Ursachen

Allerdings sind Frauen zu diesem Zeitpunkt davon weit weniger betroffen als Männer und daher wird es vielfach bei Frauen erst nach der Menopause zu einem Thema.

Ursachen

Es wäre nun sehr naheliegend alleinig die sinkende Östrogen Produktion des Körpers für den Haarausfall nach der Menopause verantwortlich zu machen. Dies wurde auch lange Zeit getan. Neueste Forschungen haben allerdings gezeigt, dass nicht nur das Östrogen sondern auch das Progesteron an diesem Phänomen beteiligt ist. Es ist nachvollziehbar, dass das Progesteron oder „Schwangerschaftshormon“ nach der Menopause ebenfalls stark abnimmt.

Behandlung

Um Haarausfall nach der Menopause zu behandlen gibt es verschiedene Methoden. Sicher ist, dass Sie vorderhand einen Arzt aufsuchen sollten, um die Verträglichkeit der unterschiedlichen Möglichkeiten abzuklären und die beste Variante zu wählen.

Zu einer guten Abklärung gehört auch Ihren Lebensstil zu analysieren. Genauso wie die Hormone spielt bei Haarausfall die Ernährung, Stress und andere Faktoren eine grosse Rolle. Im Idealfall wird die Behandlung des Haarausfalls nach der Menopause von beiden Seiten her angegangen. Anpassung der Lebensgewohnheiten und medikamentös.

Auf der „medikamentösen“ Seite kann Ihnen ihr Arzt einerseits Östrogene verschreiben und anderseits zeitigen Minoxidil haltige Substanzen wie zum Beispiel Regaine ebenfalls gute Resultate. Bei all diesen Behandlungsmethoden sind die Nebenwirkungen genau abzuklären und zu berücksichtigen.