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Haarwuchsmittel in der ÜbersichtWissenswertesHaarausfall ist ein sehr weitverbreitetes Phänomen und der Eindruck ist, dass es sich seit Generationen nicht
zu stabilisieren scheint, sondern im Gegenteil immer häufiger und vor allem auch früher zum Problem wird.
Kein Wunder also, das sich darum herum eine ganze Industrie entwickelt hat, mit der Zielsetzung dem Haarausfall in Form von Haarwuchsmitteln, etwas entgegenzusetzen und dabei etwas Geld zu verdienen (um keinen falschen Eindruck zu erwecken, ich sehe darin nichts Verwerfliches, sofern es sich nicht um „Bauernfängerei“ handelt). Die verschiedenen Arten von HaarwuchsmittelnDie Ansätze der verschiedenen Produkte sind sehr unterschiedlich und dabei nicht weniger wirksam. Daher kann sich in manchen Fällen auch eine kombinierte Therapie mit unterschiedlichen Mitteln aufdrängen.
Bevor ich zu diesem Thema ins Detail gehe, möchte ich allerdings etwas vorausschicken: Kaum eines dieser käuflichen Mittel ist preisgünstig. Auch wirken Sie nur bei bestimmten Formen des Haarausfalls und eine Erfolgsgarantie gibt es keine. Das heisst, bevor Sie für ein Mittel Geld ausgeben, kann es sich lohnen zuerst die Ursachen genau abzuklären und die korrekte Behandlung mit ihrem Arzt zu besprechen. Bei manchen Arten des Haarverlustes hilft leider kein Mittel mehr und man würde dem verlorenen Haar nur gutes Geld hinter herwerfen. Um das Nachstehende besser nachvollziehen zu können, empfehle ich die Artikel „Testosteron bedingter Haarausfall“ und „Diffuser Haarausfall“ durchzugehen. Mit Abstand die meisten Personen mit Haarausfall sind von einer dieser beiden Formen des Haarverlustes betroffen. Dies ist auch der Grund, weshalb sich die Hersteller von Haarausfallmitteln vorzugsweise auf die Ursachen dieser Arten konzentrieren. Die „Lebensspender“Wenn man unter diffusem Haarausfall leidet, kann dies verschiedene Ursachen haben. Eine unter vielen ist, dass man sich falsch oder zumindest unausgewogen ernährt. Dies hat zur Folge, dass unter anderem die Haarfollikel unzureichend mit Nährstoffen versorgt werden. Das führt dazu, dass die Haare zu wenig halt haben und einem langsam aber sicher ausgehen. Diesem Phänomen kann unter Umständen mit einer Ernährungsumstellung Einhalt geboten werden. In dieser Ernährung sollten dann vor allem die B-Vitamine – insbesondere B7 auch bekannt als Biotin - Eisen und Hirse oder Hirseextrakt berücksichtigt werden. Wie diese Ernährungsbestandteile genau wirken und wie sie dosiert werden sollten, erfahren Sie wenn Sie den oben gesetzten Links folgen. Für die ausreichende Zufuhr von Biotin und Eisen sind auf dem Markt viele entsprechende Produkte erhältlich. Unter anderem auch Shampoos, welche dem Haar äusserlich Biotin zuführen. Hirse kann man in den Speiseplan einbauen oder in Form von speziellen Kapseln, welche unterm dem Markennamen Priorin angeboten werden, zu sich nehmen. Die „Hormonbändiger“ unter den HaarwuchsmittelnIst androgenetischer Haarausfall die Ursache, dann sollte zu anderen Mitteln gegriffen werden. Denn dann heisst es, die negativen Auswirkungen der Hormone Testosteron, Östrogen und/oder beides unter Kontrolle zu bringen. Hierzu gibt es mittlerweile auch zwei verschreibungspflichtige Wirkstoffe. Eines welches allerdings nur für Männer zugänglich ist, ist Finasterid. Ein anderes ist Minoxidil, dieses kann auch von Frauen eingenommen werden. Beide Wirkstoffe beeinflussen die Hormone in einer Weise, dass die schädlichen Auswirkungen auf die Haare unterdrückt werden. Es handelt sich hierbei um die bei weitem potentesten „Haarwuchsmittel“. Allerdings sind sie auch mit am meisten Nebenwirkungen behafteten und dürfen nur nach einer ärztlichen Abklärung eingenommen werden. Verwendet man Minoxidil in Form von Regaine, ist es rezeptfrei und die Nebenwirkungen eher schwach. Auf der anderen Seite bieten sich spezielle Shampoos und Haarwasser an, welche versprechen die Haarwurzeln vor dem Einfluss von Testosteron zu schützen. Diese „arbeiten“ basieren auf dem Wirkstoff Minoxidil (äusserlich angewendet ist dieser Wirkstoff nicht rezeptpflichtig) und seit Neustem auch auf Coffein (Alpecin). ZusammenfassungGrundsätzlich kann man sagen, dass sicherlich viele Haarwuchsmittel als auch Tipps und Tricks, auf dem Markt erhältlich sind, welche das Haarwachstum fördern und den Haarausfall bekämpfen. Allerdings sollte man sich auf keinen Fall zu viel davon versprechen. Jemand mit einer bestehenden Glatze wird durch diese Mittel kaum je wieder seine volle Haarpracht zurückgewinnen und es gibt auch von Haarausfall betroffene Personen, bei denen keines dieser Haarwuchsmittel wirklich anschlägt. Dennoch, wenn man etwas gegen den Haarverlust unternehmen möchte und auch bereit ist dafür einiges an Geld zu investieren, ist der viel versprechendste Weg wohl derjenige, die Sache von zwei Seiten her anzugehen: 1) Die Ernährung so zu gestalten, dass die Haarfollikel nicht „verhungern“ und genug Nährstoffe erhalten, damit sie gesund wachsen können 2) Die zerstörerische Wirkung der genannten Hormone, insbesondere Testosteron zu unterbinden |