Massage
Grundsätzliches
Die Massage ist eine althergebrachte Heilkunst mit enormem positiven Wirkungen auf
unseren Körper. Einige davon werden unten beschrieben. Durch eine Massage wird das Nervensystem massiv beeinflusst.
Die Effekte sind sehr vielfältig.
Einerseits wirkt sie auf jeden Fall lockernd und befreit einem damit von Nervosität und
Anspannung. Sie hilft Stress bedingte Erscheinungen wie Schlafstörungen und Kopfschmerzen zu lindern und zu beseitigen.
Die Kraft der Berührung gibt einem Ruhe und Frieden.
Andererseits regt die Massage das Nervensystem an, führt zu einer erhöhten Aktivität der
Muskeln und unterstützt das lymphatische System. Dadurch ist die Massage auch ein geeignetes Mittel um Lethargie und
chronische Müdigkeit zu bekämpfen.
Nutzen einer Massage
Nutzen für die Muskeln:
Durch das Entspannen und Zusammenziehen der Muskeln während des Alltags erhalten diese den gesamten Bewegungsapparat
aufrecht. Einige Massage-Bewegungen weichen das Muskelgewebe auf und reduzieren damit die Gefahr von Krämpfen und
Verspannungen. „Faserige“ und vernarbte Muskelmasse wird aufgebrochen, von überflüssigen und teilweise giftigen
Ablagerungen befreit. Andere Bewegungen bewirken die Kontraktion und fördert damit die Funktion der gesunden Muskeln.
Durch diese Kombination der Stimulation werden die Folgen von Erschöpfung und Überanstrengung des Muskelapparates
reduziert.
Nutzen für unser Skelet: Unsere Skelet wird durch eine Massage indirekt
gefördert. Die verbesserte Blutzirkulation in den Muskeln verbessert auch den Stoffwechsel. Dies führt zu einer
Verbesserung der Nahrungsverwertung und damit zu einer Stärkung der Knochen und gegebenenfalls zu einer positiven
Beeinflussung deren Wachstums. Gelenkschmerzen und Steifheit wird vorgebeugt respektive die Folgen gelindert.
Nutzen für den Kreislauf:
Der Kreislauf kann von einer Massage sehr profitieren. Durch das Kneten und Reiben wir Druck von den Arterien und
Venen genommen, was den Blutfluss fördert. Normalerweise sinkt bei einer Massage der Puls und der Blutdruck damit auch.
Nutzen für das lymphatische System:
Eine Massage stimuliert das lymphatische System. Der Fluss der Lymphe wird überall im Körpersystem beschleunigt.
Dadurch werden überflüssige und giftige Substanzen, die sich in unseren teilweise überbeanspruchten Körpern über die
Zeit langsam aber stetig ansammeln, schneller beseitigt. Bei schwellenden Verletzungen muss der Körper das lymphatische
System in Anspruch nehmen um abheilen zu können. Eine Massage unterstützt wesentlich die „Entleerung“ der
„Lymphe-Behälter“ und fördert damit den Heilungsprozess massiv. Wenn die Lymphe nicht zirkulieren kann, wird es
„zähflüssig“ und staut sich im Körper an. Es wird sich in der Folge auf dem umgebenden Gewebe (Muskeln, Knochen,
Sehnen, Bänder) ablagern (Adhäsion). Dies kann zu dauerhaften Einschränkungen der Bewegungsfreiheit führen.
Hinweis: Als „Massage-Anfänger“ sollten sie es nicht übertreiben. Nach meiner
ersten Lymphknoten Massage, in einem Hotel im ländlichen Thailand, lag ich für 2 Tage mit über 38°C Fieber im Bett.
Dies beweist einerseits, wie enorm wirksam eine Massage sein kann, anderseits aber auch, dass man unbedingt einen gut
ausgebildeten Masseur(in) aufsuchen muss der/die weiss „wie viel gut für einem ist“.
Nutzen für die Atmung: Durch eine Massage wird die Lungentätigkeit stimuliert,
die Atmung wird tiefer und langsamer. Durch gezielte Massage des oberen Rückens (Bronchialgegend) kann der Abbau von
Schleim in den Bronchien gefördert werden.
Nutzen für das Verdauungssystem: Eine Massage kann die Verdauung positiv
beeinflussen und bekämpft damit Verstopfungen und förder den Stuhlgang. Sie unterstützt die Darmbewegung und regt die
Produktion der Verdauungsflüssigkeiten an.
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