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Regaine gegen HaarausfallWas ist Regaine?Zusammen mit Propecia, ist Regaine das einzige Medikament, dass als Mittel
gegen Haarausfall zugelassen ist. Grundsätzlich ist es nicht rezeptpflichtig und kann im Gegensatz von den auf
Finasterid basierenden Medikamenten auch von Frauen angewendet
werden.
Regaine basiert auf dem Wirkstoff Minoxidil, welcher ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt wurde. Während den Zulassungstests wurde dann ein Nebeneffekt beobachtet mit dem man kaum gerechnet hatte – Minoxidil führte zu vermehrtem Haarwachstum. Daher wurden zu einem späteren Zeitpunkt weitere Tests in dieser Richtung durchgeführt und schliesslich der Wirkstoff für die Behandlung von Haarausfall zugelassen. Wie funktioniert dieses Mittel?Grundsätzlich revitalisiert und vergrössert es verkümmerte Haarfolikel. Sofern man Regaine jeden Tag anwendet, darf erwartet werden, dass die Haarfollikel sich erholen und sich die Haarwachstumsphase sich verlängert. Im Endeffekt führt dies zu längerem und vor allem dickerem Haar. Wie genau dies funktioniert, liegt bis heute allerdings im Unklaren.
Regaine basiert auf Alkohol und sollte zweimal täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden – dies lebenslang, sofern die positiven Effekte erhalten werden sollen. Das Produkt gibt es in verschiedenen Ausführungen d. h. mit verschiedenen Konzentrationen von Minoxidil. Über 50% der Anwender berichten von guten Resultaten. Was kann man von Regaine erwarten?Zuallererst ist es wichtig zu wissen, dass das Mittel keine Wirkung bei bereits bestehenden kahlen Stellen entfaltet. Erneutes Haarwachstum wurde nur sehr selten beobachtet. Die Stärke von Regaine liegt in der Tatsache, dass noch bestehendes Haar dicker wird und sich damit kahle Stellen effektiver überdecken lassen. Leider ist es so, dass wenn man das Medikament absetzt, die Haare, welche zuvor profitiert haben, wieder ausdünnen und der Haarausfall weiter fortschreitet. Auch ist es so, dass Regaine nach einer gewissen Anwendungszeit (mehrere Jahre) seine Wirkung verlieren kann. Man vermutet, dass so etwas wie eine Gewöhnung eintritt, was Regaine wirkungslos macht. Nebenwirkung von Regaine sind bisher kaum bekannt. Einige Anwender jedoch berichten, dass Sie Irritationen der Kopfhaut feststellen, die sich in Juckreiz und Schuppenbildung bemerkbar machen. Wie auch immer, dies kann mit entsprechenden Shampoos unter Kontrolle gebracht werden. Zu Beginn der Behandlung kann es auch vorkommen, dass der Haarausfall etwas zunimmt. Dies ist kein Grund zur Sorge, da es lediglich beweist, dass das Mittel wirkt – diese Haare hätten Sie sowieso, wenn vielleicht auch etwas später verloren. Für eine weitergehende Beschreibung der eher seltenen Nebenwirkung von Regaine informieren Sie sich bei Ihrem
Apotheker oder lesen Sie die Packungsbeilage. |