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Die Fitness - Aerobes Training

Grundlegendes

Fitness ist ein sehr breites Gebiet. Grundsätzlich kann man jede Bewegung die man tätig als eine Art Fitness betrachten. Ich weise ausdrücklich darauf hin das ich jede Art der Bewegung empfehle und egal was man macht dies für unseren Körper, den Kreislauf, das Herz usw. gesund ist. Im Folgenden geht es jedoch darum aufzuzeigen, welche Art der Fitness den Stoffwechsel am effektivsten in Schwung bringt und damit das Ziel – nämlich abzunehmen – am wirksamsten unterstützt.
 

SEF-Methode

Das aerobe Training

Unter aerobem Training versteht man eine körperliche Tätigkeit, die bei einer Pulsfrequenz von maximal 80 bis 85 % des maximal Puls ausgeführt wird. Wie hoch dieser Puls genau ist, kann ich ebenso wenig bestimmen wie der Trainer im Fitnessstudio. Den dies ist ein absolut individueller Wert und kann lediglich von Sportarzt genau bestimmt werden. Normalerweise wird Ihnen ein Fitnesstrainer sagen ein Puls von 130 bis 140 sei optimal. Dies stimmt so allerdings nicht. Für den einen mag dies gut sein, für den anderen viel zu hoch für eine Dritten schlicht eine Unterlastung.


 

Also, wenn Sie es genau wissen wollen, kommen Sie um eine sportärtzliche Untersuchung nicht herum.

Bis heute hält sich das hartnäckige Gerücht, dass aerobes Training die Fettverbrennung am besten unterstützt. Grundsätzlich stimmt dies auch, da es natürlich korrekt ist, dass bei dieser Art des Trainings der Körper weniger auf den Zucker als Energielieferant zurückgreift, sondern nach einer bestimmten Zeitdauer (mind. 30 Min.) vermehrt auch auf die Fettreserven. Aber was soll das bringen? Es ist absolut unwichtig woher der Körper seine Energie während des Trainings bezieht. Haupsache es wird etwas verbrannt! Ein Kaloriendefizit ist ein Kaloriendefizit. Punkt!

Da es wichtig ist diese Aussage nachvollziehen zu können, versuche ich das eben gesagte in einem Bild zu verdeutlichen:

Stellen Sie sich 4 Behälter vor. Im Ersten befindet sich die Anzahl kcal. die Sie ihrem Körper täglich zuführen. In diesem Beispiel 1'500 kcal. Nun werden, sehr vereinfacht gesagt, diese Kalorien dem Körper in Form von Glukose = schnell verfügbare Energie, zugeführt (wie gesagt so einfach ist das nicht, aber für das Beispiel reicht es voll-ständig aus).

Jetzt beginnen Sie Sport zu treiben, das heisst, Sie feuern Ihren Stoffwechsel an und verbrennen über den Tag gesehen 2'000 kcal. Zuallererst wird nun der Körper auf die leicht verfügbare Energie, nämlich den Glukosespeicher zurückgreifen und die verfügbaren 1'500 kcal. verbrennen (sofern Sie ein hochintensives anaerobes Training durchführen). Danach wird er auf die noch benötigten 500 kcal., aus den Fettreserven beziehen.

Nun, auch dies ist sehr vereinfacht dargestellt und widerspricht vor allem der Theorie, welche dem aeroben Training zugrunde liegt.

Diese besagt nämlich, dass wenn man im aeroben Bereich trainiert, beginnt der Körper vermehrt Fettreserven zu verbrennen und der Glukosespeicher wird weniger der benötigten Energie liefern.

Das ist richtig. Bringt aber überhaupt nichts. Schauen Sie sich die Darstellung genau an. Egal wie Sie trainieren, solange das Kaloriendefizit 500 kcal. beträgt werden Sie Ihre Fettreserven entsprechend angreifen. Egal wann, welcher „Behälter“ wie viel der benötigten Energie liefert, über den Tag gesehen ist es lediglich von Bedeutung, dass der Glukosespeicher leer wird und die Fettreserven überhaupt „angezapft“ werden.


 

Um es ganz einfach auszudrücken: Verbrennt der Körper während des Trainings kein Fett, wird er es später umso mehr tun, da der Glukosespeicher leer ist. Ist der Glukosespeicher nicht leer, wird er auch nach dem Training noch Energie liefern und die Fettverbrennung dadurch reduzieren.

Beachten Sie: Dieses Beispiel ist in ungefähr korrekt solange man das Kaloriendefizit nicht zu gross werden lässt. Wie bereits mehrfach gesagt, geschieht dies, wird auch die Muskelmasse angegriffen und der Stoffwechsel (Grundumsatz) wird langfristig gesehen gesenkt. Das heisst die 2000 kcal. werden nicht mehr erreicht und der ganze Vorgang unterbrochen.

Überdies ist zu sagen: Die echte Fettverbrennung beginnt ohnehin erst nach dem Training, bekannt unter dem Begriff „Nachbrenneffekt“. Das heisst je mehr eine Trainingform den Nachbrenneffekt „anheizt“, umso effektiver ist sie in Bezug auf einen möglichen Fettverlust.

Daher werde ich Ihnen aerobes Training zum abnehmen nicht empfehlen.

Beim Abnehmen kommt es nicht in erster Linie darauf an aus welcher Quelle (Glukose – sprich Zucker – speicher oder Fettreserven) der Körper seine Energie bezieht, sondern darauf soviel Energie wie möglich zu verbrennen.

Beim aeroben Training verschiebt sich, wie gesagt, die Energiebilanz nach einer ge-wissen Zeit tatsächlich vom Zucker hin zu den Fettreserven. Das heisst, ein höherer Protzentsatz der Energie wird aus Fett bezogen. Aber das ist nicht von Bedeutung, den über alles gesehen ist aerobes Training ineffektiv. Die gesamt Energiebilanz ist im Verhältnis zum betriebenen Aufwand nicht zufriedenstellend.

Obwohl man jeden Tag eine Stunde joggt, wird man nicht sehr viel abnehmen. Dies ist dann auch der Grund, weshalb es viele frustriert aufgeben.

Unter Fettverbrennung & Puls können Sie selbst nachrechnen, was aerobes Training wirklich bringt und werden erstaunt sein wie mager die Bilanz ausfällt.

Ein weiterer Grund weshalb aerobes Training (trotz vielen anderslautender Empfehlungen) das Abnehmen nur bedingt unterstützt, ist die Tatsache, dass der „Nachbrenneffekt“ äusserst gering ist. Das heisst, nach dem Training sinkt der Stoffwechsel sehr schnell wieder ab und damit geht ein grosses „Abnehmpotential“ verloren.

Wenn man vom „abnehmen im Schlaf“ spricht, meint man damit, dass der Körper nach einem korrekt durchgeführten Kraft- oder Intervalltraining noch lange nach dessen Beendigung auf hochtouren arbeitet und dadurch Kalorien verbrennt. Und nochmals, aus welchem „Behälter“ diese Energie kommt ist grundsätzlich zweit-rangig solange ein vernünftiges Kaloriendefizit besteht.

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