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Verhaltensweisen die den Stoffwechsel senken

Vorwort

Der erste Schritt um erfolgreich abzunehmen ist alle Verhaltensweisen die den Stoffwechsel negativ beeinflussen aus seinem Alltag zu „verbannen“.

Hier die wichtigsten Punkte:
 

SEF-Methode

Diäten!

Um es auf den Punkt zu bringen – Diäten sind die Totengräber des Stoffwechsels.

Wenn Sie die tägliche Kalorienzufuhr unter einen gewissen Level – dies im Verhältnis zu Ihrer Konstitution - senken, wird ihr Stoffwechsel innerhalb von 48 Stunden um 10 bis 20 % sinken.

Praktisch heisst dies folgendes:

Nehmen wir eine durchschnittliche Dame mit einem Gewicht von 65 kg, 1.70 m gross, inaktiv und 40 Jahre alt – nennen wir Sie Petra.


 

Petra hat einen Kalorien Grundumsatz von ca. 1'676 kcal. pro Tag und isst auch dementsprechend. Das heisst, Sie hält ihr Gewicht.

Petra beginnt nun, aus welchen Gründen auch immer, eine Diät und senkt Ihre Kalorienaufnahme auf sagen wir mal 800 kcal. In diesem Falle erreicht sie zu Beginn der Diät ein Kaloriendefizit von 876 kcal. pro Tag. Mit diesem Kaloriendefizit kann Sie theoretisch pro Woche ca. 900 Gramm Fett abnehmen (um die Berechnung nachvollziehen zu können, sehen Sie "Die Bauernfänger").

Dies wird aber nicht geschehen, denn bereits am zweiten Tag wird ihr Grundumsatz um durchschnittlich 15 % kleiner sein als zu Beginn der Diät. 1'676 kcal. minus 15 % = 1'424 kcal. Dies bedeutet, dass das Kaloriendefizit „nur“ noch 624 kcal. pro Tag beträgt und die wöchentliche Fettabnahme noch ca. 600 Gramm.

Und, wie bereits erwähnt, es kommt noch schlimmer. Leider wird nicht nur Fett sondern auch Muskelmasse verbrannt. Die reduzierte Muskelmasse wird den Stoffwechsel auf längere Sicht gesehen noch weiter reduzieren, bis zum Schluss mit keiner Gewichtsreduzierung mehr zu rechnen ist.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird Petra sich sagen, das bringt ja nichts und wieder beginnen normal zu essen.

Und nun kommt die grösste Enttäuschung. Da der Stoffwechsel im Keller ist – und sich leider bei Weitem nicht so schnell erholt, wie er in den Keller gerutscht ist – wird aus dem Kaloriendefizit ein massiver Kalorienüberschuss. Obwohl Petra nicht mehr isst als vor der Diät, wird sie nun an Gewicht zulegen – erinnern Sie sich, vor der Diät konnte Petra mit demselben Speiseplan ihr Gewicht halten.

Alles klar?

Wie man es besser macht erfahren Sie später.

Achten Sie auf den Fructosegehalt Ihrer Lebensmittel!

Es gibt viele Hinweise darauf, dass Fructose den Stoffwechsel negativ beeinflusst und damit mitverantwortlich dafür ist, dass die Bevölkerung insbesondere den Industriestaaten stetig schwerer wird.

Es ist ganz klar, dass diese, wenn auch mittlerweile gut hinterlegte Theorie sehr umstritten ist und von vielen Leuten nicht gerne gehört wird. Denn genau genommen sagt Sie: „Die Einnahme von zu vielen Früchten und früchtehaltigen Lebensmitteln macht dick“.

Soweit würde ich nicht gehen. Aber selbst für die sicherlich sehr gesunden Früchte gilt Paracelsus Aussage: „Alles ist Gift und nichts ist Gift, alleine auf die Dosierung kommt es an“.

Wie auch immer, Essen Sie weiter Früchte aber folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Getrocknete Früchte in Massen oder am besten gar nicht (frisch sind sie sowieso besser)
  • Natürliche Fruchtsäfte in Massen
  • Süssgetränke (Limonaden) sind vielfach mit Fructose gesüsst – verzichten Sie am besten ganz darauf

Wenn ich gerade dabei bin, auch wenn es themenmässig nicht ganz hierher passt, beachten Sie, Fructose führt dem Körper genauso viele Kalorien zu wie Zucker. Auch Fructose macht dick und hat zudem, genauso wie Zucker, den Nachteil, dass Sie kein Sättigungsgefühl auslöst.

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